Mit HYDMedia zur einheitlichen Datenstruktur
Werner-Wicker-Klinik
Nach einer erfolgreichen Pilotphase verwaltet die Werner-Wicker-Klinik nun regelmäßig Patientenakten mit HYDMedia. Um Platz zu sparen werden Akten von Patienten, die seit mehr als fünf Jahren nicht mehr behandelt wurden, hybrid gescannt. Die ins Auge gefasste Anbindung an das KIS medical solutions for DATAPLAN der Firma Siemens ist im Moment noch nicht möglich:
"Das ist aber nicht die Schuld von HYDMedia, da wissen wir, dass es funktioniert." sagt Heiner Stumpf, Verwaltungsleiter des orthopädischen Schwerpunktklinikums. "Die Struktur unserer Datenbestände ist leider sehr heterogen, daher würde die prinzipiell machbare OLE-Verknüpfung zwischen dem KIS und HYDMedia in 90 Prozent aller Fälle nicht funktionieren."
Während im Abrechnungssystem für die stationären Aufenthalte für jede Behandlung eine eigene Identnummer vergeben wurde, sind in der Ambulanz alle Behandlungsfälle eines Patienten unter dessen persönlicher Identifikationsnummer gespeichert.
"Erst wenn wir diese Struktur geordnet haben, können wir die Einsparpotenziale, die mit HYDMedia realisierbar sind, auch wirklich nutzen", blickt Heiner Stumpf auf eine große Herausforderung für die Klinikverwaltung.
Als Vorgehensbeispiel könnte das Konzept der Universitätsklinik Freiburg dienen, das in den Röntgenanmeldungen bereits seit drei Jahren aktuelle Dokumente dem jeweiligen Patienten via HL7- Schnittstelle und Patientennummer zuordnet.
