HYDMedia in der Schweiz
Die Applikation des Kantonsspitals Baden
"Wir müssen schnell und effektiv den Brückenschlag zwischen noch nicht in allen Bereichen eingeführtem KIS und der digitalen Krankenakte schaffen". Diese Forderung postulierte Dr. Robert Rhiner, Leiter der Stabstelle des Kantonsspitals Baden, zu Beginn der Auswahl für ein Archivsystem für das KSB.
Infolge einer umfassenden Ausschreibung und der vorherigen intensiven Sichtung der bestehenden Softwareanbieter entschieden sich die Badener für die Lösung der Problemstellung mit HYDMedia und einer Zusammenarbeit mit der Heydt-Verlags-GmbH. In wenigen Projektsitzungen wurde die heutige Ausprägung des Systems beschlossen und innerhalb eines Monats umgesetzt. Nach der Pilotphase des Scannens der Dokumente mit momentan zwei Scan- und zwei Indexierarbeitsplätzen wird nun die Integration der Radiologie-Daten geprüft.
Die Kopplung an das ERP-System verlief laut Adrian Seiler, EDV Projektbeauftragter, bis auf einen Fehler im Testbetrieb professionell und zielgerichtet. "Die Einbindung der HYDCnect-Schnittstelle verlief ohne Probleme und wurde in zweit Tagen realisiert". Die Kopplung an das in Teilkliniken eingesetzte KIS micom medicare (von einem unserer Partner), ist funktional abgeschlossen und geht zum 01.01.2004 produktiv. In 2004 ist die Einbindung der digitalen Arztbriefschreibung mit digitaler Signatur geplant.
"Wir hoffen, dass wir über alle Bilddaten und alle (aktuelle und alte) Krankenaktenbestandteile über HYDMedia verfügen werden, wenn unser KIS micom medicare flächendeckend im Einsatz ist", so Rita Neuhaus, die diese Lösung als Projektleiterin des KSB begleitete. "Mit dieser Lösung haben wir gezeigt, dass ein Übergang von einer alten Informationsstruktur hin zu einem absolut modernen Content Management zu einem vernünftigen Kostenspektrum durchaus realistisch ist ".
